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Brownie Pretzel Muffins


Na, dann woll’n wir mal:

Ihr Kiiiiiinderlein kooooommet, oh kooooommet doch aaaall…

Zur Kriiiippe her koooooommet…

Hä? Was? Wer stört?

Äh ja, ich bin noch ganz bei Trost, keine Sorge. Ich hab nur einen Teil meines Verstandes verloren, und das auch schon vor Jahren, ach – Jahrzehnten. Aber dem verbliebenen Rest geht’s prima, wieso?

Wie, zu früh für Weihnachtsl… jetzt hört mal, Kinners, in vier Monaten is quasi alles schon wieder vorbei. Heute in vier Monaten werden wir gut gefüllt in den Polstern rumschlumpen und uns fragen, was wir denn Silvester so machen – Fondue oder Fondue?

Und deshalb heißt die Devise: Früh übt sich! Vorbereitung ist alles! Nur der planende Vogel fängt den Wurm.

Oder so ähnlich.

Fakt ist jedenfalls – nur mit einer lückenlosen, wasserfesten Organisation bringen wir die diesjährige Weihnachtsschlacht, äh, -fest über die Bühne, und da kann man gar nicht früh genug mit anfangen. In vier Wochen wird hier der traditionelle Lebkuchenteig angesetzt, die Rentiergeweihe für die Katzen sind schon in Auftrag gegeben und wo zum Teufel sind eigentlich meine Spekulatiuskekse und die Schokoweihnachtsmänner in den Läden??

Lieber deutscher Einzelhandel, Mama braucht Adventskalender! Es ist schon fast September, ich wiederhole: September!!, und ich habe noch keinen einzigen Lebkuchen entdeckt. Eine Schande ist das. Jawoll. Schämt euch!

Dafür bekommt ihr auch keinen von meinen

Chocolate Pretzel Muffins

Zutaten für 12 Stück:

  • 125gr Butter (keine Margarine)
  • 125gr Schokolade, möglichst bitter
  • 3 Eier, getrennt
  • 125gr Zucker
  • 100gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Salzbrezelchen, ca. 1 Handvoll

Wir heizen den Ofen auf 180°C vor und bestücken unser Muffinblech mit Papierförmchen.

Die Schokolade mit der Butter bei sanfter Hitze schmelzen, dabei immer mal wieder umrühren.

Hinweis: Nehmt am besten Zart- oder Edelbitterschokolade, ideal wäre ein Kakaoanteil von wenigstens 80%. Wer’s nicht ganz so intensiv mag, greift zu 50%, aber weniger sollte es nicht sein, sonst wird es pappig-süß.

Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen.

Eigelb und Zucker sehr hell-cremig aufschlagen, Mehl und Backpulver mischen.

Die Schokobutter zu der Eigelbcreme geben und zu einer homogenen Masse verrühren. Mehl sieben und ebenfalls zügig unterziehen.

Zum Schluss den Eischnee per Hand unterheben und der Teig mittels eines Eisportionierers auf die Förmchen verteilen (eine Kugel Teig pro Form). Mit ganzen oder zerbröselten Brezeln belegen.

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Ca. 25 Minuten backen.

Auskühlen lassen oder lauwarm servieren, aber Achtung – nach dem Backen sind sie noch seeeehr zart.

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Fazit:

Erstens: Ich hätte die Brezelchen grob zerbröseln und unter den Teig heben sollen, das wäre noch besser gekommen.

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Zweitens: Mjammi.

Sehr schokoladig, sehr zart, sehr saftig-klebrig-chewy-fudgy, nicht zu süß und diese leicht salzige Laugengeschmack von den Brezeln passt hervorragend. Klingt komisch, ist aber so.

Anfangs wollte ich ja noch ein Schokofrosting auftragen, aber das könnt ihr euch schenken. Die Dinger sind so, wie sie sind, vollkommen in Ordnung. Da muss nix drauf.

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Man könnte, wenn man denn unbedingt möchte, die noch lauwarmen Muffins mit einer Kugel Karamelleis als dekadenten Nachtisch servieren, aber auch so pur zur nachmittäglichen Tasse Kaffee machen sie eine gute Figur.

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Luftdicht verpackt halten die Muffins sich dabei so zwei bis drei Tage problemlos.

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Ein altbekannter Klassiker, der durch die Brezeln mal eine neue Note erhält, unkompliziert und schnell gemacht – vier von fünf Küchenkatzen.

 

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