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Black Pepper Chocolate-Cake


Öööööööööörks.

Ich hab echt das Gefühl, das wird immer schlimmer mit dem Wetter hier. Jetzt isses nicht nur heiß, sondern auch noch schwül, na supi. Da freu ich mich aber. Ich flippe aus vor Begeisterung.

Sollte irgendwer da draußen noch atmen können, möge er sich bitte bei mir melden, das tät mich interessieren. Derweil röchel ich friedlich weiter vor mich hin.

Naja, jedenfalls – ich hab Kuchen für euch. Jaha, damit hätte jetzt keiner gerechnet, wa? Was für eine Überraschung. Einfach un-glaub-lich.

Und weil ich keine Mühen scheue, hab ich zu unserem heutigen Kaffeekränzchen auch einen special guest eingeladen:

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Na, erkannt?

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Das, meine lieben Freunde, ist Pfeffer. Genauer gesagt, eine Mischung aus grünem, weißem, rotem und schwarzem Pfeffer. Hübsch, nicht?

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Wir interessieren uns aber nur für den schwarzen Pfeffer heute, der landet nämlich in unserem

Black Pepper Chocolate-Cake

(übernommen von Maida Heatter)

für eine Kastenform

Zutaten:

–          150gr Schokolade (ich hab Vollmilch genommen)

–          320ml sehr starker Kaffee

–          250gr Mehl

–          50gr Kakaopulver (kein Instant-Getränkepulver)

–          1 ½ TL Backpulver

–          ½ TL Salz

–          1 gehäufter TL schwarzer Pfeffer, gemahlen

–          115gr Butter

–          1 TL Vanille-Extrakt

–          180gr Zucker

–          3 Eier, Raumtemperatur

Als Erstes fetten wir unsere Kastenform gut ein. Auch die Ecken. Ganz besonders die Ecken.

Den Ofen heizen wir auf 170°C vor.

Schokolade und Kaffee kippen wir zusammen in einen Topf und erhitzen beides auf kleiner Flamme. Dabei immer schön umrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille schaumig schlagen. Nach und nach die Eier hinzufügen. Zum Schluss den Schoko-Kaffee unterrühren.

Mehl, Kakao, Backpulver und Pfeffer mischen und zu den flüssigen Zutaten sieben. Kurz unterrühren, bis alles gerade so eben vermischt ist. Nicht überrühren!

Und das war jetzt der Punkt, an dem ich skeptisch wurde. Der Teig war doch arg flüssig und kam mir auch irgendwie ziemlich viel vor für meine Form… wie gesagt, ich war skeptisch. Hab mich aber zusammengerissen und kein weiteres Mehl hinzugefügt. Und weil ich keine Lust auf Backofen-Putzen hatte, hab ich die Form vorsichtshalber nicht auf dem Rost, sondern auf einem Backblech in den Ofen geschoben.

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Ich sag’s euch gleich: War unnötig. Nix übergelaufen. Uff.

Backzeit waren bei mir ca. 90 Minuten, länger würd ich nicht empfehlen. Die Stäbchenprobe ist hier euer Freund. Und wenn ihr mit Ober-/Unterhitze arbeitet, müsst ihr den Kuchen vielleicht nach ner Stunde mit Alufolie abdecken, damit er nicht verbrennt oben.

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Tja, und wie isser so geworden?

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Saftig. Und sehr zart, leicht sandig-mürb. Schön schokoladig und auch net zu süß. Also ein echt guter Schokokuchen. Den Pfeffer allerdings hab ich irgendwie vermisst. Der geht unter, den schmeckt man einfach nicht heraus. Da würd ich beim nächsten Mal – und das wird es geben – auf zwei gehäufte Teelöffel erhöhen. Oder auf die Glasur dann ein paar milde Chiliflocken streuen.

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Dazu dann eine kalte Vanille-Schlagsahne, und voilà – ein Schokokuchen im Azteken-Stil. Quasi heiße Schokolade zum Essen. Dafür vergebe ich heute drei-einhalb von fünf Küchenkatzen.

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