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Biscuit Sandwich Cookies


Ich würde mich an dieser Stelle gerne entschuldigen, und zwar bei all den Nachbarn, die gestern Abend unter meiner infernalischen Gesangsdarbietung angelsächsischer Weihnachtschoräle zu leiden hatten: Tschuldigung.

Zu meiner Verteidigung: Ich hab gebacken, und zwar Kekse. Und das muss auf irgendeine krude, neurologische Art und Weise bei mir immer das Zentrum für Weihnachtslieder im Hirn aktivieren, wobei es völlig unerheblich ist, welchen Monat wir gerade schreiben, oder um was für Kekse es sich handelt. Ich könnte im März Karottenkekse in Osterhasenform backen und würde dabei ohne mit der Wimper zu zucken „Frosty the Snowman“ schmettern. Wie gesagt – tut mir leid, aber da bin ich machtlos.

Und bevor ich euch das Rezept verrate, ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Mein werter Gatte hat die Holly Jolly Cupcake-Web App (wassn Konstrukt) zum Laufen gebracht, die Seite sieht also jetzt auch auf eurem Smartphone ganz, ganz toll aus. Ehrlich, hatter super gemacht, also schaut’s euch an. Dafür hat mein Schatz sich auch nen Keks verdient.

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Biscuit Sandwich Cookies

Rezept von Martha Stewart

Zutaten (für ca. 15 Kekse)

–          120gr Weizenmehl

–          55gr Zucker, weiß

–          1 Prise Salz

–          60gr Butter

–          60ml Sahne

–          1 Eigelb

Zutaten Füllung:

–          200gr weiße Schokolade

–          50ml Sahne

Die Füllung macht ihr am besten wieder einen Tag vorher. Dazu einfach Sahne und Schokolade zusammen schmelzen, etwas abkühlen lassen und mit dem Mixer mal kurz aufschlagen. Im Kühlschrank nächtigen lassen.

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Am nächsten Tag den Ofen auf 160°C vorheizen.

Für die Kekse Mehl, Salz und Zucker mischen, Butter, Sahne und Eigelb hinzufügen und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten. Ich musste noch ein wenig extra Mehl hinzufügen, da der Teig doch sehr weich war.

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Die Arbeitsfläche mit Mehl einstäuben und den Teig darauf sehr dünn ausrollen.

Sooooooo dünn muss das!

Sooooooo dünn muss das!

Mit einem runden Ausstecher (ich hab den Deckel eines Nutella-Glases benutzt) Kekse ausstechen, dabei darauf achten, dass ihr am Ende eine gerade Anzahl habt. Wenn ihr die Reste wieder zusammenknetet, dann fügt bitte nicht zuviel Mehl hinzu, der Teig wird sonst zäh und brüchig. So wenig Mehl wie möglich!

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Für etwa ne halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Den Schritt könnt ihr überspringen, müsst ihr aber nicht.

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Tja, und dann ab in den Ofen und 15 – 20 Minuten backen. Bei mir waren 18 Minuten perfekt, aber jeder Ofen ist anders.

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Fein auskühlen lassen und dann immer einen Keks mit ein wenig Füllung bestreichen und einen zweiten Keks draufsetzen. Feddisch.

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Kleiner Tipp: Bei den Temperaturen im Kühlschrank aufbewahren, weil euch sonst die Füllung wegläuft.

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Kleiner Tipp Nummer 2: Statt der hier angegebenen Creme könnt ihr auch Nutella zum Füllen nehmen. Oder Marmelade. Erdnussbutter. Eine Vollmilch-Ganache. Oder sonst irgendwas, da könnt ihr kreativ werden. Zu Weihnachten könnte man auch sicher etwas Zimt oder Lebkuchengewürz entweder in die Füllung oder den Teig geben.

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Ihr seht also: Sehr vielseitig, das Rezept. Und lecker, auch in der Basis-Version. Der Keks an sich ist sehr zart und buttrig und die Füllung schön vanillig-sahnig. Der Teig lässt sich sehr schön verarbeiten, auch wenn er mir anfangs etwas zu weich war. Nachdem ich dann noch 3 EL Mehl hinzugefügt hatte, ging’s dann aber.

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Und am Ende hat man dann quasi DIY-Doppelkekse. Cool, wa? 3 Küchenkatzen von fünf.

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