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Birnen-Ingwer-Schokoladenkuchen


Tröööööööööööööööööööt!

Jipiiieeee!

Radau und Remmi Demmi!

Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse… hach was – Champagner für alle!

Hier geht’s rund (im wahrsten Sinne des Wortes)!

Is nämlich Pi-Day.

Ihr wisst schon, Pi, die Kreiszahl? Dieses lustige Ding mit den 12.100.000.000.050 Nachkommastellen? Jedenfalls war das der letzte Stand von 2013. Hat auch nur 82 Tage gedauert, das auszurechnen. Man hat ja sonst nix zu tun.

Was lässt sich denn so über unseren Ehrengast sagen?

Ziemlich irrational is sie, unsere liebe Kreiszahl, aber wenigstens reell. Und echt transzendent, Mann. Voll groovy.

Kate Bush hat ihr einen Song gewidmet. Fragt mich aber net, welchen.

Und Spocks Aufforderung an den Bordcomputer der Enterprise, Pi bis auf die letzte Nachkommastelle auszurechnen, treibt den armen Computer beinahe in den Wahnsinn und ein fremdes Wesen von Bord (nachzuprüfen in Folge 43, Der Wolf im Schafspelz (Wolf in the Fold)). Tjaha.

Also dann: Erheben wir unser Glas auf Pi, und auf die nächsten 12 Billionen Nachkommastellen!

Und zur Feier des Tages gibt’s

Birnen-Ingwer-Schokoladenkuchen

Zutaten für eine 26cm-Springform:

  • 250gr Mehl
  • 200gr Zucker
  • 3 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 EL Ingwer, gemahlen
  • 1 Pck. Backpulver
  • 250ml Milch / Sojamilch
  • 2 EL Öl
  • 2 – 3 Birnen
  • Karamellsoße, optional

Wir bestücken unsere Form mit Backpapier und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Hinweis: Für ein Backblech einfach die Zutaten verdoppeln.

Mehl, Ingwer, Kakao und Backpulver mischen.

Zucker, Milch und Öl verrühren. Braucht man net mal nen Mixer zu.

Die trockenen Zutaten dazusieben und zügig unterrühren. Bloß nicht zu viel rühren!

Diesen recht zähen Teig in die Form streichen, die Birnen entkernen, auf Wunsch auch schälen (mach ich nie), und in Spalten bzw. Stücke schneiden. Diese dann mehr oder weniger gefällig auf dem Teig anordnen.

Das Ganze in den Ofen schieben und 60 – 70 Minuten backen, je nach Ofen.

Je nach Belieben anschließend auf den noch heißen Kuchen die Karamellsoße gießen und auskühlen lassen.

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Fazit:

Okay, man muss Ingwer mögen.

Trifft dies zu, dann ist die Kombination Ingwer-Birne-Schokolade herrlich. Schmeckt so ein ganz kleines bisschen nach Lebkuchen. Aber eben nur ein bisschen.

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Die Birnen oben drauf sorgen für die nötige Saftigkeit, und das mit der Karamellsoße müsst ihr echt mal versuchen. Das kommt ziemlich gut. Andernfalls könnt ihr auch Schlagsahne zum Kuchen servieren.

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Aufgrund der fehlenden Eier mangelt es hier zwar ein wenig an Fluffigkeit, aber das ist im Grunde gar nicht weiter tragisch. Der Kuchen ist zwar ein wenig fest, aber nicht dröge oder trocken.

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Und wenn man die Milch durch Sojamilch oder kohlensäurehaltiges Wasser ersetzt, dann is dat Ding sogar vegan. Halleluja.

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Im Endeffekt also ein fix zusammengerührter Kuchen, für den man nicht mal einen Mixer braucht, die Zutaten fast immer daheim hat, der veganergeeignet ist und dann auch noch ziemlich gut schmeckt.

Sagen wir… drei von fünf Küchenkatzen.

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Ach so, nur für den Fall, dass ihr unseren Ehrengast mal trefft, ihr Rufname lautet:

3,14159 26535 89793 23846 26433 83279 50288 41971 69399 37510 58209 74944 59230 78164 06286 20899 86280 34825 34211 70679 …

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