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Bananen-Schoko-Kuchen aka. Katze Minki


Hallo Mama, hallo Papa,

wie geht es euch? Mir geht es gut. Das Wetter ist gut und Berlin sehr schön. Ich komme hier sehr gut zurecht, meine Wäsche wasche ich auch schon ganz alleine inzwischen. Toll, nicht? Und das Essen brennt mir auch kaum noch an. Ebenso wenig wie die Küche selbst.

Ihr seht also, hier läuft alles ganz gut.

Nur der Typ, der hier irgendwie auch noch wohnt, also… warum mir der ins Nest gesetzt wurde, weiß ich nicht. Letzte Nacht hat er, glaube ich, versucht, den Amazonas-Urwald abzuholzen, per Schallwellen, und mich damit natürlich aufgeweckt. So ein Doofmann! Hab ihn ruhiggestellt, indem ich ihm eine Katze auf das Gesicht gesetzt habe.

Ansonsten mache ich viele Spaziergänge, da findet man immer wieder was Neues. Sowas zum Beispiel:

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Und eine neue Freundin habe ich auch schon gefunden, sie sagt mir ihren Namen zwar nicht, aber immer, wenn sie mich sieht, kommt sie laut rufend zu mir und will kuscheln:

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Und gebacken habe ich

Bananen-Schoko-Kuchen aka. Katze Minki

Aus „Fröhliche Kinderfeste 2010“ mit Cynthia Barcomi von Schwartau

Zutaten:

  • 135gr weiche Butter
  • 180gr Zucker
  • 1 TL dunkler Zuckerrübensirup (ich habe Honig genommen)
  • 1 Btl. Vanille-Back (oder was ähnliches)
  • 2 Eier
  • 2 reife Bananen, püriert
  • 100ml Buttermilch
  • 260gr Mehl
  • 70gr Speisestärke
  • ¾ TL Natron
  • ¾ TL Backpulver
  • ¼ TL Salz
  • 150gr Zartbitter-Schokolade, geschmolzen

Wir heizen unseren Ofen auf 180°C vor und bereiten eine 26cm-Springform vor.

Frau Barcomi möchte aus ihrem Kuchen später noch eine Katze schnitzen und bäckt den Teig daher in zwei kleinen (18cm) Springformen, wir haben aber was anderes vor.

Die Butter und den Zucker schön cremig aufschlagen und dann die Eier nach und nach dazugeben. Jedes Ei gut unterrühren.

Den Sirup dazugeben. Wir hatten keinen Sirup, sondern nur Honig (vom Lebkuchen übrig geblieben) – das geht genauso gut.

Die Vanille und das Salz ebenfalls gut einrühren und schließlich noch die Banane untermengen.

Mehl, Stärke, Natron und Backpulver gut mischen und abwechselnd mit der Buttermilch in zwei Fuhren kurz einrühren. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh und lätschig!

Am Ende noch die geschmolzene Schokolade dazugeben und nur ganz kurz unterheben, wie bei einem Marmorkuchen. Bloß nicht total einrühren, wir wollen ein marmorierten Teig!

Okay, sieht nicht sonderlich hübsch aus grad, aber so soll der Teig dann marmoriert sein, okay?

Okay, sieht nicht sonderlich hübsch aus grad, aber so soll der Teig dann marmoriert sein, okay?

Den geben wir dann in unsere Form und backen das Ganze für ca. 45 Minuten. Mein Ofen hat etwas länger gebraucht, aber so sindse halt, die Öfen.

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Abkühlen lassen und verzieren.

Bei mir sah das anlässlich der Jahreszeit dann so aus:

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Fazit:

Jammi.

Sehr, sehr lecker. Nicht zu süß, sehr saftig, der Bananengeschmack recht dezent und angenehm schokoladig. Geschmacklich also rundum perfekt.

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Die Konsistenz ist eher fest denn fluffig und leicht, aber nun gut – es ist eben ein Bananenteig, die sind einfach etwas feuchter, schwerer. Man könnte diesen Kuchen als nassen Rührkuchen beschreiben, wobei das nicht heißen soll, er wäre matschig. Das auf keinen Fall.

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Außerdem hält er sich hervorragend mehrere Tage, ohne auch nur annähernd trocken zu werden.

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Interessant dabei ist, dass der Kuchen mich am zweiten Tag irgendwie an Marzipan erinnert hat, ohne allerdings nach Marzipan zu schmecken. Fragt mich nicht, wie das geht, aber ich musste an Marzipan denken.

Am dritten Tag kam dann der Bananengeschmack etwas stärker durch und einen vierten Tag hat der Kuchen leider nicht mehr erlebt.

Ups.

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Eine halbe Küchenkatze wird abgezogen, weil man ne ganze Menge Schüsseln braucht und einiges an Abwasch anfällt und die Küche leicht zum Schlachtfeld werden kann, aber der Kuchen selber kann besser nicht sein, daher:

Viereinhalb von fünf Küchenkatzen.

P.S.: Natürlich habe ich meinem Mann keine Katze auf das Gesicht gesetzt letzte Nacht. Soweit ich das von hier beurteilen kann, erfreut der gute Mann sich bester Gesundheit.

Geschnarcht hat er trotzdem.

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