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Aprikosen-Brownies


Ach ja.

Sie werden ja so schnell groß.

Viel zu schnell, wenn ihr mich fragt.

Da hat man grad erst noch das hier:

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kuckt einmal nicht hin und schon ist sowas draus geworden:

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Immerhin wissen wir, was mit dem ganzen Katzenfutter geschehen ist. Es ist zu Katze geworden.

Und diese Katze wird heut 6 Jahre alt, Happy Birthday, Ginny!

Hach, da wird mir doch ganz warm ums Katzenmama-Herz. Meine Kleine wird langsam erwachsen. Okay, sie schläft immer noch bei mir im Bett. Auf mir drauf, um ganz genau zu sein. Und wenn sie aufwacht, wird erstmal nach Mama und Papa gerufen. Und sabbern tut sie auch immer noch (kein Scherz, das Vieh tropft, wenn sie sich wohl fühlt).

Aber davon abgesehen ist sie ganz erwachsen. Eine richtige Lady. Doch, doch. Da hat Jack keine Chance, das Sagen hat hier Ihre Majestät.

Ach ja, unser kleines Notfellchen, das mehr zufällig bei uns gelandet ist, nach einem etwas holprigen Start ins Leben. Am Ende ist ja doch noch alles gut geworden, auch wenn sie jetzt mit dem Dicken (aka. dem Kater) leben muss. Aber irgendwas is ja immer.

Na, und ich muss jetzt noch so viel vorbereiten, ihr ahnt es ja nicht. Dabei hab ich der Kleinen noch gesagt, sie soll die Gästeliste kurz halten, aber hört die Brut auf einen? Pfff. Ich hoffe nur, ich hab genug Katzenminze besorgt…

Und für euch gibt es

Aprikosen-Brownies

Zutaten:

  • 150gr Butter
  • 150gr Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 150gr Schokolade, zartbitter
  • 150gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 500 – 600gr Aprikosen

Wir fetten unsere Brownieform ganz leicht ein und legen sie mit Backpapier aus. Das hat den Vorteil, dass man anschließend die Brownies ganz leicht aus der Form heben kann.

Den Ofen heizen wir auf 180°C vor.

Die Schokolade schmelzen wir mit der Butter.

Das Mehl mischen wir mit dem Backpulver.

Den Zucker, den Vanillezucker und die Eier schlagen wir zu einer schönen hellen Creme. Das darf ruhig ein paar Minuten dauern.

Anschließend geben wir die Schokoladenbutter dazu und verrühren sie mit der Eiercreme.

Zum Schluss sieben wir das Mehl dazu und heben es zügig per Hand unter.

Diesen Teig gießen wir in die Form und legen die entkernten, halbierten Aprikosen drauf. Ob mit der Wölbung oder der Schnittfläche nach oben ist dabei sowas von wurscht.

Und dieses Konstrukt schieben wir in den Ofen, für ca. 45 Minuten.

Hinweis: Nicht zu lange drin lassen – der Teig kann in der Mitte ruhig noch ein bisschen flüssig erscheinen, er wird beim Auskühlen fester. Zu langes Backen macht die Dinger ziemlich trocken. Lieber ein paar Minuten zu wenig als zu viel, ist hier die Devise.

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Fazit:

Okay, ich mag keine gebackenen Aprikosen. Das weiß ich jetzt. Frisch sind sie gut, getrocknet auch, aber gebacken? Ich weiß nicht, trifft nicht meinen Geschmack. Aber gut, das ist ja nicht die Schuld des Rezeptes.

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Das ist nämlich einwandfrei.

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Einfach und fix gemacht, keine exotischen Zutaten, keine komplizierten Handgriffe. Angenehme Süße, lecker schokoladig, schön fruchtig. Passt alles gut zusammen.

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Nur wie gesagt – nicht zu lange im Ofen lassen. Wenn ihr nach 45 Minuten denkt „Nee, die sind in der Mitte ja noch gar nicht durch…“, nicht täuschen lassen. So lange der Teig nicht mehr total flüssig vom Löffel tropft, passt das schon.

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Brownies müssen innen ja auch ein wenig klebrig sein.

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Ansonsten lässt sich hier nichts wirklich beanstanden. Ich würde das nächste Mal eher Kirschen als Aprikosen nehmen, aber wie schon erwähnt – das ist nur eine persönliche Sache.

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Wer mag, serviert noch ein wenig Schlagsahne zu den Brownies, aber auch solo sind sie durchaus einen Versuch wert.

Ich sag mal… drei von fünf Küchenkatzen.

So, und nu muss ich noch die Kerzen auf dem Tunfisch verteilen.

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