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Apfeltorte mit Ahornsirup-Frosting


Oooookay, wenn ich denn dann mal bitten darf… einmal schön aufstellen, Jungs, kommt schon, wir sind eh schon zu spät, ja?

Einfach mal so, wie wir das geübt haben, schön in Reih und Glied und nich so zappeln… Kevin, du auch, bitte… nein, nimm die Banane da weg, dafür is später Zeit.

Und jetzt, auf drei… und eins, und zwei, und eins, zwei, drei…

Gooooooooooooooooooooooooo!

Und zwar nachträglich, liebstes Schwesterherz!

Herrje, 23 wird das Kind schon… wann issn das passiert? Ich schwöre, da schaut mal einmal nicht hin, und schwupps – sind die Kleinen volljährig, machen den Führerschein und versorgen die Familie an Silvester mit Cocktails.

Tze.

Jedenfalls. Wie dem auch sei – die Kleine hatte gestern Geburtstag, und auch, wenn ich es zeitlich nicht geschafft habe, den Gratulationspost rechtzeitig hochzuladen, Kuchen gibt es trotzdem. Der schmeckt auch einen Tag später.

Apfeltorte mit Ahornsirup-Frosting

(nach dem Rezept aus der Sweet Dreams 3/2014)

Zutaten für eine 26cm-Springform:

  • 4 Äpfel
  • 1 EL Zitronensaft
  • 120ml Öl
  • 160gr Zucker (ich empfehle braunen)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 280gr Mehl
  • ½ TL Zimt, gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • 3 TL Backpulver
  • 2 Eiweiß

Den Ofen auf 170°C vorheizen und eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen.

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen.

Die Äpfel eventuell schälen, auf jeden Fall entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zitronensaft gut mischen.

Zucker, Öl, Vanille, Eier und Zimt gut verrühren.

Mehl und Backpulver mischen, zu der Zuckermasse geben und zügig untermischen.

Eischnee per Hand unterheben. Gaaaaanz vorsichtig, keine Hektik, wir haben Zeit. Der Teig soll schön luftig und zart werden.

Zum Schluss noch die Äpfel unterheben (ebenfalls per Hand), den Teig in die Form streichen und 40-50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen – Öfen sind manchmal sehr eigen.

Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Frosting zubereiten:

  • 100gr weiche Butter (keine Margarine)
  • 85 ml Ahornsirup
  • 200gr Frischkäse
  • 300 – 500gr Puderzucker

Butter, Ahornsirup und Frischkäse gut aufschlagen. Das darf ruhig 5 Minuten dauern, wir wollen ein richtig fluffiges Frosting.

Anschließend den Puderzucker portionsweise unterrühren, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist. Ja, man braucht viel Puderzucker. Ist halt so.

Den Kuchen vorsichtig einmal waagerecht teilen, den unteren Boden dünn (ca. 1 – 2 cm) mit dem Frosting bestreichen. Den zweiten Boden auflegen und den gesamten Kuchen mit dem Rest Frosting nach Gutdünken einstreichen.

Eventuell noch gehackte Nüsse als Deko aufstreuen.

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Fazit:

Saftig, süß, cremig. So in etwa lässt sich dieser Kuchen zusammenfassen.

Zunächst erst einmal der Teig: Sehr saftig, fast schon feucht – hier kann man den Kuchen ausnahmsweise ruhig mal fünf Minuten zu lange im Ofen lassen, ohne dass er gleich staubt.

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Bei den Äpfeln empfehle ich, eine sehr aromatische, süß-saure Sorte zu nehmen. Gut eignen sich Boskoop oder Gravensteiner, Cox Orange, Elstar, Fuji, Jonagold oder Golden Delicious. Ich sag’s ja nur.

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Und bitte nicht mehr Zucker nehmen, sonst wird’s wirklich furchtbar süß. Denkt an das Frosting!

Hier hab ich dann nämlich auch gleich was zu meckern. Es ist nämlich recht flüssig, egal, wieviel Puderzucker ich drangegeben habe. Irgendwie lief es bei Zimmertemperatur ziemlich fix weg. Der Kuchen sollte daher unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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Davon mal abgesehen gibt es aber auch am Frosting nichts zu kritteln. Schön süß, durch den Ahornsirup mit einer leicht erdigen Note und sehr cremig. Passt perfekt zu Äpfeln und Teig, kann man nicht anders sagen.

Wer mag, kann auf die Schicht zwischen den beiden Böden auch gerne noch ein paar (karamellisierte) Nüsse streuen – für den extra-Biss.

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Alles in allem haben wir es hier mit einer sehr schönen Apfelkuchen-Variante zu tun. Grad der Ahornsirup bringt eine interessante, aber auch köstliche Geschmacks-Version ins Spiel, die man wirklich mal versuchen sollte. Lohnt sich. Ich schwör.

Sagen wir also mal… vier von fünf Küchenkatzen.

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