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Apfel-Rum-Kuchen


Ihr merkt, dass der Sommer vorbei ist und es merklich kühler wird, wenn die Katzen wieder mit ins Bett wollen.

Im Ernst, den ganzen Sommer haben die Viecher woanders gepennt nachts, und nun kann man sich kaum mehr umdrehen, weil einem ständig ne Katze auf den Füßen liegt.

Aber wohlig warm isses, kann man ja nicht leugnen.

Tja, das war’s dann wohl so langsam mit Sommer, wa? Okay, Totgesagte leben länger, aber meinetwegen können wir hier mal ne Ausnahme machen. Ick hab die dicken Wollsocken schon am Start, die Kuscheldecke mit Ärmeln ist gewaschen und die ersten frischen Feigen hab ich auch schon im Laden gesehen. Der Wein am Haus gegenüber färbt sich auch schon so langsam rot, es wird also.

Da könnte man demnächst ja mal wieder in die Pilze fahren, was meint ihr…?

Und bis dahin verlustieren wir uns mit einer weiteren Version des Klassikers

Apfelkuchen

Zutaten für eine Springform (26cm)

–          150gr Zucker, am besten brauner

–          115gr weiche Butter

–          150gr Frischkäse

–          2 Eier

–          220gr Mehl

–          1 TL Backpulver

–          1 Prise Salz

–          3 – 4 Äpfel

–          Zimt, Menge nach Belieben

–          ½ Röhrchen Rum-Aroma

–          ½ Röhrchen Vanille-Aroma

–          Etwas Zitronensaft

Als erstes bekommt unsere Springform ein Kleid aus Backpapier und der Ofen darf sich warmmachen, bis er 180°C erreicht hat.

Anschließend waschen wir die Äpfel, entkernen sie und schneiden sie in Würfel. Wer will, kann sie natürlich auch schälen, ich mach das nie. Die Würfel gut mit Zimt und Zitronensaft vermischen und beiseite stellen.

Wusstet ihr, dass es in Deutschland etwa 1500 Apfelsorten gibt? Wirtschaftlich von Bedeutung sind aber irgendwie nur 60.

Wusstet ihr, dass es in Deutschland etwa 1500 Apfelsorten gibt? Wirtschaftlich von Bedeutung sind aber irgendwie nur 60.

Mehl und Backpulver ebenfalls mischen und beiseite stellen.

Dann die Butter mit dem Zucker und dem Frischkäse schön schaumig schlagen, dabei Salz, Vanille- und Rum-Aroma hinzufügen und zum Schluss ein Ei nach dem anderen unterrühren. Dabei ist anzuraten, die Eier nicht schon vorher auf den Boden zu schmeißen, sonst muss euer Gatte nochmal schnell los, neue holen. Ich sag ja nur.

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Zu dieser Mischung sieben wir jetzt das Mehl, rühren es kurz (!!) unter, bestäuben die Apfelwürfel mit etwas zusätzlichem Mehl (das verhindert, dass sie zu Boden sinken) und heben sie per Hand unter den Teig.

Tja, ab damit in die Form, glattstreichen und ca. 75 Minuten backen.

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Wenn euch die Oberfläche zu dunkel wird, einfach etwas Alufolie drüberlegen.

Eventuell noch etwas Schlagsahne schlagen und verputzen.

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Fazit:

Joa, der kann sich sehen lassen. Oder schmecken. Wie auch immer. Besonders das Rum-Aroma gefällt mir hier sehr gut, man könnte das vielleicht noch unterstreichen, indem man ein paar Rumrosinen mit in den Teig gibt (dann aber keine Kinder dran knabbern lassen). Und wer noch ein bisschen was Knackiges haben möchte – ein paar Hasel- oder Walnüsse gehen sicher auch (ich würd mal sagen, ne gute Handvoll).

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Ansonsten ziemlich einfach zu machen, weder zu trocken noch zu matschig, mit ausgewogener Süße. Wenn ihr sehr saure Äpfel habt, würd ich vielleicht noch ein oder zwei Esslöffel Zucker mehr mit beigeben.

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Der Frischkäse macht den Teig übrigens sehr schön fein und cremig, figurbewusste können hier auch ohne Probleme die fettarme Variante wählen, das geht genauso gut.

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Also summa summarum ein klassischer Apfelkuchen, bodenständig, ohne Extravaganzen, aber grade deswegen ehrlich gesagt echt lecker.

Vier von fünf Küchenkatzen.

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