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Apfel-Gugelhupf mit Walnüssen


Also erstmal:

Ich bin schwer enttäuscht, liebe Leute von der Deutschen Post.

Montag losgeschickt und Mittwoch waren die Kekse immer noch nicht bei meinem Schwesterlein angekommen. Freunde, das Frauenzimmer hatte am Dienstag Geburtstag, wäre schön, wenn mein Geschenk nicht erst drei Wochen später eintrifft.

Naja, bis zu ihrem 23ten werden sie’s ja wohl geschafft haben.

Und falls ihr schon immer mal wissen wolltet, was grad so alles in meiner Küche passiert… nun, das da:

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Es ist eine Armee.

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Insgesamt 48 Schwarzwälderkirsch-Cupcakes, liebevoll per Hand dekoriert. Im Kühlschrank sieht das dann so aus:

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Ich mach nämlich auch Hochzeiten. Beim nächsten Mal werd ich allerdings besser NACH dem Dekorieren duschen, ich weiß nämlich nicht mehr, wo am Ende mehr Frosting und Schokolade drauf war – auf mir oder den Cupcakes.

Jedenfalls, für meine eigene kleine Familie hab ich natürlich auch was gebacken, so is dat ja nich. Hier wird an jeden gedacht. Nicht unbedingt immer besonders freundlich, aber immerhin gedacht. (Nur für die, die neu hier sind: Ihr müsst nicht unbedingt immer jedes Wort von mir auf die Goldwaage legen ;) )

Erinnert ihr euch noch an dieses wunderbare Magazin, welches ich seit einer Weile mein eigen zu nennen die Ehre besitze? Da hab ich letztens mal wieder drin rumgeblättert und dabei fiel sowohl mein Auge (autsch, so ne Sauerei), als auch meine Wahl auf Folgendes Backwerk:

Apfel-Gugelhupf mit Walnüssen

(aus Lisa kochen&backen „Sweet Dreams“, Ausgabe 3/2014)

Wobei ich auf Haselnüsse zurückgriff. Und in einer Springform gebacken habe.

Zutaten (für eine 26cm-Springform):

  • 340gr Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 2 mittelgroße Äpfel
  • 50gr Walnüsse (hier: Haselnüsse)
  • 3 Eier
  • 200gr Zucker (hier 180gr)
  • 240ml Öl

So. Wir kleiden unsere Springform mit Backpapier aus (am Boden) oder fetten sie ein und heizen den Ofen auf 180°C vor.

Das Mehl mischen wir mit dem Zimt, dem Backpulver und dem Natron und stellen es beiseite.

Die Eier werden mit dem Zucker und dem Salz weiß-cremig aufgeschlagen. Bitte nicht einfach nur mal eben kurz verrühren, sondern wirklich schön ein paar Minuten lang aufschlagen, bis ihr eine helle Creme habt.

Die Äpfel schälen (optional) und entkernen (obligatorisch) und raspeln. Die Nüsse hacken (oder gleich gehackte kaufen). Beides unter die Eiercreme heben.

Hat optisch ein bisschen was von Müsli, oder?

Hat optisch ein bisschen was von Müsli, oder?

Schließlich noch das Mehlgemisch dazusieben und kurz unterrühren. Nicht überrühren!

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In die Form füllen und ca. 50 – 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

Auskühlen lassen (wenigstens ein bisschen), mit Puderzucker bestäuben und genießen.

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Fazit:

Ähm ja… wo ist der Apfel? Ich war mir ziemlich sicher, dass ich zwei geraspelte Äpfel in den Teig gegeben habe. Nach dem Backen schmeckt man die allerdings nicht mehr.

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Dafür aber lecker Haselnuss und Zimt. Auch nicht zu verachten, keineswegs.

Und der Apfel sorgt dafür, dass der Kuchen richtig schön saftig ist. Man schmeckt ihn zwar nicht, aber er trägt dennoch zum Ergebnis bei.

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Alles in allem ein einfacher, solider Kuchen, passend zum Herbst, schön nussig, saftig, zimtig und ganz einfach gemacht. Alltagskuchen sagt man zu sowas, glaub ich. Schlicht, aber gut.

Schlagsahne würde dazu sicher auch hervorragend passen, oder ein Brown Butter Icing vielleicht (dann würd ich aber den Zucker auf 150gr reduzieren). Und wer gern noch eine fruchtige Note hat – Rosinen kann man sicher auch noch dazu geben.

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Also, auch wenn der Apfel-Gugelhupf mit Nüssen eher ein Nuss-Kuchen mit Äpfeln ist – drei von fünf Küchenkatzen. Kann man durchaus mal backen.

Und jetzt muss ich mal eben noch einen Rest Frosting hinter meinen Ohren wegputzen.

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